Methoden

Die Methode der Patho-histologischen Diagnostik:

Die diagnostische Bewertung von Geweben aus operativen und nicht-operativen medizinischen Fächern ist ein wesentlicher Bestandteil der Krankenversorgung. Es werden Operationspräparate, Biopsien sowie Ausstrich- und Abstrichzytologien (Zellpräparate) untersucht und beurteilt. Die morphologische Diagnostik erfolgt dabei nach den von der Deutschen Gesellschaft für Pathologie vorgegebenen Qualitätsnormen.

Die Methode der klinischen Obduktion:

Die Obduktion, im Prinzip eine große Operation des Verstorbenen, dient der Qualitätskontrolle der klinischen Diagnostik und Therapie, der Feststellung klinisch unbekannt gebliebener Leiden sowie der definitiven Festlegung der Todesursache. Der Pathologe schafft durch die Obduktion einerseits Klarheit über die Grundkrankheit, begleitende Erkrankungen und die Todesursache und bringt andererseits Sicherheit für Angehörige und Ärzte.

Die Medizin des 21. Jahrhunderts geht inzwischen weit über die rein morphologische Diagnose hinaus. Eine moderne Therapie erfordert im Vorfeld eine moderne Diagnostik. So sind immunhistologische Zusatzuntersuchungen, die Hormonrezeptoranalyse und nicht zuletzt Untersuchungen auf „molekularer Ebene“ ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit des Pathologen.