Fachtherapie / Sozialdienst

Oberärztliche Leitung: Frau Dr. med. U. Röttger

 


Ergotherapie:

Team:

Frau C. Flaschel, Ergotherapeutin
Frau D. Weber, 
Ergotherapeutin
Frau K. Uffrecht, Ergotherapeutin
Herr J. Swoboda, Ergotherapeut
Frau C. Franz, Ergotherapeutin
 

0391 / 791 - 3360 oder -3369

In der Ergotherapie werden die Handlungskompetenzen des Patienten gefördert. So haben die Kinder- und Jugendlichen die Möglichkeit, über verschiedene Materialien im handwerklichen und gestalterischen Bereich erlebnis- sowie erfolgsorientierte Aktivitäten zu vollziehen. Es wird dabei auf die individuellen vorhandenen kognitiven, motorisch – sensorischen Fähigkeiten aufgebaut bzw. vorhandene Interessen genutzt um sich in Einzel- sowie in Gruppensituationen auszuprobieren und neu zu entdecken. Dies geschieht durch eine altersspezifisch ergotherapeutische Diagnostikphase, an die sich die weiterführende Therapie anschließt, wobei im Rahmen der multiprofessionellen Fallbesprechung die jeweilige Zielstellung aktualisiert bzw. neu ausgerichtet wird. Dabei ergänzen Entspannungssequenzen im Snoezelraum sowie begleitete Eltern – Kind Aktivitäten die konstruktiven und kreativen Angebote.
 
Weitere Therapieangebote:

  • Schreibwerkstatt
  • soziales Kompetenztraining
  • Kunsttherapie
  • Lese- und Rechtschreibtraining


Physiotherapie:

Team:

Frau S. Hoppe, Physiotherapeutin
Herr M. Ockert, Physiotherapeut

 

0391 / 791 - 3360 oder -3369

Das physiotherapeutische Angebot in unserer Klink ist sehr vielfältig und umfasst folgende Therapieangebote, die tagesklinisch und im stationären Bereich je nach individueller Notwendigkeit zum Einsatz kommen:

  • Entspannungstherapie als Methode zur Förderung der Körperwahrnehmung und Entspannung zur Verbesserung von Konzentration- und Reaktionsfähigkeit und Stressreduktion
  • Schwimmtherapie: Im Wasser können die Kinder vielfältige Wahrnehmungs- und Körpererfahrungen sammeln. Kinder erleben eigene Grenzen anderer Art, was zur Verbesserung der eigenen Einschätzung beitragen kann. Erfolgserlebnisse sind schnell zu erreichen, wenn entsprechende Bewegungsangebote gemacht und entsprechende Bewegungsaufgaben formuliert werden. Das trägt besonders zu einem positiven Selbstbild bei.
  • Reittherapie (Hippotherapie): Im Vordergrund steht nicht die reiterliche Ausbildung, sondern die individuelle Förderung der Kinder mit ihren speziellen Bedürfnissen. Dabei werden verschiedene Bereiche berührt: Körper- und Beweglichkeit, Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität, Beziehungs- und Auseinandersetzungsfähigkeit, Übernahme von Eigen- und Fremdverantwortung
  • Bewegungstherapie: Die Bewegungstherapie ermöglicht den Kindern weitreichende Erfahrungen im physischen und psychosozialen Erleben und Verhalten, wobei hier unterschiedliche Ziele und Schwerpunkte individuell festgelegt werden (z.B. Verbesserung der Körper-, Raum- und Bewegungswahrnehmung, Steigerung der Konzentration und Aufmerksamkeit, Abbau von Aggressionen durch Bewegung, Förderung der Zusammenarbeit und Erleben von Sozialem Verhalten,…)
  • Kommunikative Bewegungstherapie (KBT): Die KBT benutzt die Bewegung um Patienten mit psychischen Störungen einen Rahmen für Handlungserfahrungen zu schaffen, die im hier und jetzt bewusst reflektiert werden. Somit ist das Erleben und Verhalten des Patienten in Bezug auf die eigene Persönlichkeit und im Kontakt mit den Gruppenmitgliedern Gegenstand der Therapie. 
     

Heilpädagogische Spieltherapie:

Team:

Frau E. Ziems, Diplom-Heilpädagogin
Frau J. Schmidt, 
Diplom-Heilpädagogin
 

0391 / 791 - 3360 oder -3369

Das Spielen der Kinder ist von zentraler Bedeutung für ihre Entwicklung und bildet die Grundlage der heilpädagogischen Spieltherapie. Das freie Spiel ermöglicht es ihnen, Erfahrungen und Belastungen auf symbolische Weise ‚auszuspielen“. Dabei kann das Kind neue Perspektiven gewinnen und eigene Stärken entdecken.
Die Spieltherapie findet in der Regel als Einzeltherapie statt. Die Therapieräume sind mit ausgewählten Spielmaterialien ausgestattet (z.B. Sandkasten, Handpuppen, kreative Medien, Materialien für Rollenspiele, Aggressionsmaterialien). Bedeutsam für den Therapieprozess ist der Aufbau einer belastungsfähigen Beziehung zwischen Kind und Therapeut.
Zu den allgemeinen Zielen können u. a. die Förderung von Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Selbstkontrolle und Zufriedenheit gezählt werden. Individuelle kindbezogene Zielformulierungen finden in Zusammenarbeit mit dem multiprofessionellen Team statt.
 


Musiktherapie:

Team:

Frau D. Hartmann, Musiktherapeutin
 

0391 / 791 - 3360 oder -3369

Musiktherapie wird in Einzel- und Gruppensettings angeboten. Der Schwerpunkt der musiktherapeutischen Arbeit liegt auf der Beobachtung und Therapie der Kontakt- und Beziehungsfähigkeit der Kinder- und Jugendlichen zu sich selbst, zum Medium, zum anderen und in der Gruppe. Darin integriert sind folgende Aufgabenbereiche:

  • Förderung der Selbstwahrnehmung
  • Erleben der Selbstwirksamkeit
  • Förderung des Selbstvertrauens
  • Förderung der Selbstregulation
  • Förderung der Intersubjektivität, Interaktivität und Interaffektivität
  • Förderung der Gruppenkohärenz

Der Musiktherapieraum ist mit vielseitigem Musikinstrumentarium ausgestattet, das von den Patienten weitgehend ohne musikalische Vorkenntnisse bespielt werden kann. Die Musiktherapie wird primär aktiv angeboten, je nach Gruppendynamik und individuellem Bedarf stehen das Improvisieren mit Instrumenten und Stimme oder das Einstudieren bzw. Nachspielen im Vordergrund. Es wird aber auch rezeptiv gearbeitet, wenn Kinder und Jugendliche ihre Musik einbringen und darüber in Kontakt treten möchten. Für die Durchführung von Bandprojekten besteht eine Kooperation mit „Aktion Musik“ (Gesellschaft zur Förderung Junger Musiker e.V.)  in Magdeburg.



Sozialdienst:

Team:

Frau M. Strobel, Tel.: -3356
Frau A. Werner, Tel.: -3364
Frau D. Raguschke, Tel.: -3356
Frau A. Schymocha, Tel.: -3363

 

0391 / 791 + o.g. Durchwahl

Der Sozialdienst versteht sich als Coach und Berater im sozialen Umfeld sowohl des Patienten als auch seiner Familie. So kann schon während des Aufenthaltes in der KJP eine günstige Perspektive entwickelt werden, die zu gelingenden Beziehungen beitragen kann.
Auch Hilfe im Kontakt mit verschiedenen Ämtern und Behörden wird angeboten. Durch Gruppen- und Elterntrainings sollen Veränderungen von alltäglichen Situationen gemeinsam eingeübt werden. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen des multiprofessionellen Teams der KJP werden nachhaltige Lösungen und alltagstaugliche Kompetenzen erarbeitet.

Organigramm

Einsatzbereiche des Sozialdienstes in der KJP