Besser geht nicht – modernstes CT

19.10.16

 

Nach kurzer Bauzeit wurde im Bereich der Radiologie des Klinikums Magdeburg ein zweites Hochleistungs- CT in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um ein Gerät vom selben Hersteller, wie das vor wenigen Monaten in der Notaufnahme des Klinikums in Olvenstedt in Betrieb genommene CT.

 

Dr. med. Ulf Redlich, Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie, erklärt die wesentlichen Unterschiede: „Dieser Computertomograph  bietet eine multispektrale 160 Zeilen-Bildgebung mit bester derzeit erhältlicher Detailerkennbarkeit und die Möglichkeit der Gewebeanalyse durch das gleichzeitige Untersuchen mit zwei Röntgenstrahlenenergien. Neben dieser ultramodernen diagnostischen Bildgebung ist unser neues Gerät aber auch das beste Interventions-CT am Markt, da es dem Arzt mit einer großen Röhrenöffnung und dem seitlich verschiebbaren, „schwimmenden“ Patientenlagerungstisch eine einfachere und genauere Nadel- und Sondenpositionierung während minimalinvasiver Behandlungen von Tumor- oder Schmerzpatienten ermöglicht. Und das alles bei einer deutlich herabgesetzten Strahlenbelastung für Patienten und Personal. Mit einer umfassenden Software-Ausstattung z.B. für die Bildgebung vor katheter-gestützten Aortenklappenersatz-Eingriffen oder elektrophysiologischen Interventionen am Herzen, aber auch für Durchblutungsmessungen im Gehirn ist dieser Computertomograph auch bei der Nachbearbeitung der Bilddaten der modernste seiner Bauart. Summa summarum  - hier haben wir jetzt ein CT zur Verfügung, welches für unsere Patienten die derzeit bestmögliche diagnostische Akkuratesse und interventionell-therapeutische Sicherheit bei gleichzeitig geringer Strahlendosis bietet! Das können in Deutschland nicht sehr viele Kliniken von sich behaupten.“ 

Die Anschaffung neuer medizinischer Großgeräte ist in Zeiten knapper Landeskassen eine Herausforderung für die Krankenhäuser.Der Gesetzgeber fordert die Bundesländer zur Sicherstellung der  notwendigen Investitionen in die Infrastruktur der Kliniken auf.

Doch mit nur 1,39 Millionen Euro Jahresförderung für 2016 kommt das Klinikum Magdeburg nicht weit. Die Medizintechnik und die räumliche Ausstattung in den 21 Fachkliniken und Instituten erfordern weit mehr finanzielle Mittel.

Geschäftsführer Knut Förster spricht von den unternehmerischen Aufgaben, die heute an ein Krankenhaus gestellt werden:

„Da das Land der Verpflichtung zur Sicherung aber aus den unterschiedlichsten Gründen nur sehr ungenügend nachkommt, müssen

die Krankenhäuser einen Großteil der erforderlichen Investitionen aus eigenen Mitteln decken und immer wieder finanzielle Ressourcen erschließen, ohne das Patienten- und Mitarbeiterwohl aus den Augen zu verlieren. Unser  Klinikum Magdeburg war aber in der betriebswirtschaftlich komfortablen Situation, mit Hilfe unserer Hausbank eine Finanzierung auf die Beine zu stellen. Eine Investition, die sich lohnen wird – für das Klinikum und seine Patienten.“