Hochwertigste Radiologietechnik direkt in der Notaufnahme im KLINIKUM MAGDEBURG - Neues CT mit deutlich schnellerer und besserer Diagnostik

09.05.16

Fast drei Monate haben die Bauarbeiten in der Notaufnahme gedauert.

Mit Zugang aus zwei Flurbereichen wurde direkt im Behandlungsbereich der Notaufnahme ein neues CT-Gerät eingebaut. Der hochmoderne Multidetektor- Computertomograph ermöglicht  exzellente Bildgebung in 3D und 4D mit deutlich verminderter Strahlenbelastung und gibt den Radiologen die Möglichkeit, gleich vor Ort mit interventionellen Therapien zu beginnen.                                                               

Schlaganfallpatienten oder Unfallopfer können nun schneller untersucht, besser diagnostiziert und gegebenenfalls schon im CT-Untersuchungsraum behandelt werden.

„Dieser Schritt an zusätzlicher Patientensicherheit und Behandlungsoptimierung war uns ganz wichtig. Das bis dato in der Notaufnahme stationierte CT aus dem Jahr 2002 ließ keine Therapieoptionen zu“, bringt es der Chefarzt des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie, Dr. Ulf Redlich, auf den Punkt. Dabei ist es oft gerade in der Notaufnahme eine Frage der Zeit, die darüber entscheidet, ob und wie qualitätsvoll ein Patient weiter leben wird.

Zum Gesamtpaket der neuen Radiologietechnik gehören außerdem noch ein weiteres ultramodernes CT und eine Durchleuchtungsanlage mit Angiographiefunktion zur Darstellung und gleichzeitigen Behandlung von Gefäßen. Diese werden in den nächsten Monaten im Gebäudebereich der Radiologie installiert.  Mit gut 1,5 Millionen Euro  für Umbau, Einbau und Anschaffung eine Investition in die Zukunft des Klinikums Magdeburg in Olvenstedt, die nur durch die Aufnahme eines Kredites zu bewältigen war.

Geschäftsführer Knut Förster spricht von den großen unternehmerischen Herausforderungen, die heute an ein Krankenhaus gestellt werden.

„Im Rahmen des dualen Finanzierungssystems ist es Aufgabe der Bundesländer, die ausreichende Investitionsfähigkeit der Krankenhäuser sicherzustellen. Dieser Verpflichtung kommt das Land aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht nach. Deshalb müssen die Krankenhäuser einen Großteil der erforderlichen Investitionen aus eigenen Mitteln decken und immer wieder finanzielle Ressourcen erschließen, die das Patienten- und Mitarbeiterwohl nicht aus den Augen lassen.“

Mit diesem Hochleistungs-CT direkt in der Notaufnahme bietet das Klinikum Magdeburg, neben Hybrid-Operationssaal und roboterassistiertem da Vinci®-Operationssystem ein weiteres medizintechnisches Spitzenprodukt zur Versorgung der Patienten.

 

Heike Gabriel  - Pressesprecherin

09. Mai 2016

Bild 1: Inbetriebnahme_CT – Constanze Brose (5.v.l., pflegerische Leitung der Notaufnahme) übergibt gemeinsam mit Geschäftsführer Knut Förster (4.v.r.) das Gerät dem radiologischen Team (in blau)  um Chefarzt Dr. Ulf Redlich (4.v.l.)

 

Bild 2: CT_Bildqualität